Bildende Künste
Kunst auf Skulpturenpfad
Der Friedhof kann nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch der Begegnung und der kulturellen Vielfalt sein: Mit diesem Gedanken wurde im Jahr 2022 der Skulpturenpfad auf dem Radolfzeller Waldfriedhof eingerichtet. Zu entdecken gibt es in der beliebten Freiluft-Kunstausstellung verschiedenste Skulpturen von 16 regionalen Künstlerinnen und Künstlern. Aufgrund seiner Beliebtheit wurde die Dauerausstellung bis zum September 2025 verlängert.
Mit dabei sind Werke folgender Mitglieder des Bundes freischaffender Bildhauerinnen und Bildhauer Baden-Württemberg: Claudia Dietz, Jan Douma, Heike Endemann, Claudia Dietz, OMI Riesterer, Susanna Giese, Barbara Jäger, Jörg Failmezger, Uli Gsell, Birgit Rehfeldt, Rüdiger Seidt, Christoph Traub und Frank Teufel. Darüber hinaus stellt Vincenz Repnik aus Radolfzell seine Skulptur „Schutzmanteltaube“ aus. Ein Flyer zum Skulpturenpfad, auf dem alle Kunstwerke abgebildet und beschrieben sind, kann auf der Internetseite des Kulturbüros betrachtet und heruntergeladen werden: https://kulturbuero-radolfzell.de/veranstaltung/skulpturenpfad-auf-dem-waldfriedhof/. Weitere Flyer sind auf dem Skulpturenpfad selbst in einem Infokasten zu finden.
Alle Skulpturen sind entlang eines Pfades, der sich zwischen Haupteingang und Kapelle des Waldfriedhofs Radolfzell erstreckt, im Grün platziert. Der Weg ist zu den Öffnungszeiten des Friedhofes für Besichtigungen auf eigene Faust zugänglich.
Die ausgestellten Skulpturen stehen zum Verkauf. Nähere Informationen: Alexander Baur (Abteilungsleitung Friedhofswesen), alexander.baur@radolfzell.de, 07732 1698
Anreise
Der Waldfriedhof Radolfzell (Kapellenweg 100, 78315 Radolfzell) ist von der Stadtmitte aus in zehn Minuten mit dem Fahrrad erreichbar. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, kommt mit der Buslinie 4 zum Ziel.
Bildhauersymposium
Das Bildhauersymposium im Mettnaupark fand im Mai 2015 zum ersten Mal statt und wird in einem zwei- bis dreijährigen Rhythmus wiederholt. Das Format bringt Kunst und ihr Entstehen in den öffentlichen Raum und damit direkt zu den Menschen. International bekannte Bildhauerinnen und Bildhauer verlegen die Werkstatt ihres künstlerischen Schaffens für eine Woche auf die Halbinsel Mettnau und unter den freien Himmel. Live können Besucherinnen und Besucher den Entstehungsprozess der Kunstwerke mitverfolgen. Holz, Stein, Metall – sägen, meißeln, schweißen – die Materialien und Methoden, die bei der künstlerischen Arbeit zum Einsatz kommen, sind ganz unterschiedlich.
Im Anschluss an das Bildhauersymposium 2022 wurden die Kunstwerke im Mettnaupark ausgestellt und dürfen käuflich erworben werden. Zum Verkauf stehen die „Gischt“ von Heike Endemann, „Heinz“ von Birgit Feil, „hoch hinaus“ von Jan Douma, „Aufwind“ von Vincenz Repnik und „wachsen, werden“ von Beate Leinmüller.
Bis Mai 2025 können Interessierte die Kunstwerke im Mettnaupark begutachten.
Genauere Informationen zum Verkauf erhalten Sie im Kulturbüro unter der E-Mail-Adresse: kulturbuero@radolfzell.de oder telefonisch unter der Telefonnummer: 07732/81-377.
Mit freundlicher Unterstützung von

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